Artgerechte Tierhaltung - Fleischerei Kluge Berlin

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NEULAND

Der Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung wurde 1988 als Verein mit Sitz in Bonn gegründet. Der Verein hat die inhaltlichen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen, um NEULAND als ein eigenständiges Markenfleischprogramm aufzubauen. NEULAND hat sich nicht als Ökoprogramm gegründet, sondern ein neues Konzept entwickelt. Dabei wurden Maßstäbe für die artgerechte Tierhaltung gesetzt, die inzwischen von vielen Institutionen anerkannt sind. Das Ziel ist, eine qualitätsorientierte, tiergerechte und umweltschonende Tierhaltung auf bäuerlichen Betrieben zu entwickeln.
Die Tiere werden zu einem angemessenen Preis, der die Existenz der landwirtschaftlichen Betriebe sichert, aufgekauft, geschlachtet und an Fleischerfachgeschäfte, Großküchen und Gastronomie vermarktet. Es ist eine Besonderheit, dass NEULAND nicht von der Fleischer- oder Schlachterbranche gegründet wurde, sondern von gesellschaftlichen Verbänden.

Bundesgeschäftsführer
Jochen Dettmer
An der Eiche 8
39356 Belsdorf
Tel.: 039055 / 92914
Fax: 039055 / 99431
jochen.dettmer@neuland-fleisch.de


Richtlinien - Haltung und Fütterung
Die Richtlinien enthalten die Kriterien über die Haltung, Fütterung, Transport usw. der Tiere auf NEULAND - Höfen.
Es gibt diese Richtlinien für Schweine, Rinder, Schafe, Legehennen und Mastgeflügel. Der Schwerpunkt der Richtlinien liegt auf der artgerechten Tierhaltung. Im Unterschied zu Betrieben des ökologischen Landbaus, muss bei NEULAND kein ökologisches Futter verwendet werden. Die Grundsätze für alle Tierarten:

Stroh
Spalten- oder Lochböden sind nicht erlaubt. Die Tiere liegen auf Einstreu; dadurch entsteht ökologisch wertvoller Festmist und keine Gülle.

Auslauf
Allen Tieren steht ganzjährig ein Auslauf zur Verfügung.

Anbindung
Jede Anbindung und / oder andere dauerhafte Fixierung ist nicht erlaubt.

Futter
Nur heimische Futtermittel sind erlaubt; damit wird der Import von Futtermitteln (vorwiegend Sojaschrot) ausgeschlossen; tierische Futtermittel wie Fisch- oder Tiermehl sind verboten. Ebenso sind Antibiotika oder andere Leistungsförderer untersagt.

Gentechnik
Gentechnik darf weder in der Züchtung noch in der Fütterung (z.B. gentechnisch veränderter Mais) eingesetzt werden.

Bäuerliche Landwirtschaft
Bestands- und Flächenobergrenzen (z.B. max. 650 Mastschweine pro Betrieb) verhindern, dass Großbetriebe die Vermarktung dominieren.
Diese Kriterien gelten stets für den gesamten Betrieb, für alle Tiere und ganzjährig. Eine Teilumstellung von z.B. eines Stallabteils ist nicht möglich.

Mehr Infos zu Neuland.


 
Suchen
Fleischerei Kluge 2x in Berlin in Neukölln 030 623 55 56 und in Wilmersdorf 030 810 56 229 E-Mail: info@fleischerei-kluge.berlin
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